Herstellung von Gummistopfen

Gummistopfen für den Praxisbedarf

Unsere Gummistopfen sind von höchster Qualität und werden gemäß den geltenden Richtlinien nach festgelegten und zertifizierten Verfahrensbedingungen hergestellt. Übliche Schritte bei der Herstellung von Gummistopfen sind das Waschen sowie die Silikonisation. Das Verfahren besteht aus neun Schritten.

Schritt 1:

Gummi Formulierung

Bei der Herstellung werden ausschließlich zertifizierte Roh- und Hilfsstoffe von autorisierten Lieferanten verwendet.

Schritt 2:

Mengen

Beim Mischvorgang wird von einer Probe die Rohdichte geprüft, die Härte des Stopfens A sowie die Elastizität bestimmt, die Dispersion sowie die Farbe der vulkanisierten Probe festgestellt.

Schritt 3:

Kalandieren

Mit einem Kalander wird das Material genau auf die richtige Dicke gewälzt, woraufhin die Gummiformation in flache Matten geschnitten wird. Diese Matten werden auch Gumminetze genannt.

Schritt 4

Pressen

Das Gumminetz wird unter hohem Druck gepresst, wobei der Gummistopfen geformt wird. Die Dicke des Gumminetzes wird mittels einer 100-%igen Sichtkontrolle überprüft. Wir bieten eine optionale Beschichtung an. Diese Technologie sorgt für eine effektive Sperre gegen die sog. Extractables.

Schritt 5

Beschichten (optional)

Zur Erzielung einer besseren maschinellen Verarbeitung der Stopfen bieten wir eine optionale Beschichtung. Diese verhindert, dass die Stopfen bei der Verarbeitung in Fülllinien auf Widerstand stoßen.

Schritt 6:

Schneiden

Die Gummistopfen werden aus den gepressten Gumminetzen geschnitten, wobei auch die Qualität der Schnittränder kontrolliert wird.

Schritt 7:

Waschen & Silikonisieren

Vor dem Waschen und Silikonisieren der Gummistopfen bestehen mehrere Möglichkeiten:
 
-Beim Standardverfahren werden die Stopfen gewaschen und in einer ISO-8-Umgebung silikonisiert. Auch die Verpackung erfolgt nach ISO 8. Der letzte Waschgang findet beim Endverbraucher statt.

-Sterilisationsfertig (Ready-to-Sterilise (RTS))Die Stopfen werden sowohl vor als auch nach dem RTS-Verfahren gewaschen (ISO 8), silikonisiert und mit WFI gespült. Die Verpackung in sterilisierungsfertigen Beuteln erfolgt in einer ISO-5-Umgebung.

Schritt 8

Verpackung

Bei der Wiegung, der Etikettierung sowie der Verpackung werden Proben, z. B. AQL-Proben, Proben für den Kunden, für die Aufbewahrung im eigenen Haus sowie Testproben entnommen.

Schritt 9

Freigabe

Die Endprüfung umfasst eine Beurteilung der Stichprobenmenge nach ISO 2859, einer Sichtprüfung nach der Ausgabe „Defect Evaluation List for Rubber Parts“ (ISBN 978-3-87193-366-0/Editio Cantor Verlag Aulendorf), eine Prüfung der Maße sowie einer Kontrolle der dazugehörigen Dokumente. Neben der umfassenden Prüfung, den Standardtests und der Zertifizierung des Batches sind zudem sämtliche einschlägigen Zusatzanalysen möglich.

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